Interview

Nicola J. West

Dieses Interview wurde am 25.01.2016 geführt.

 

 

Warum haben Sie sich entschieden, Schriftstellerin zu werden?

Als ich 13 war, hatte ich verschiedene Lieblings-Fernsehserien, war aber selten damit zufrieden, was sie mit den Charakteren dort taten. So kam ich dazu, mir neue Szenen auszudenken und was zuerst nur in meinem Kopf passierte, gelangte schließlich auch auf Papier. Ich tippte sie schließlich auch ab, druckte sie aus und gab sie meinen Lehrern, um ihre Verbesserungsvorschläge, ihre Meinungen zu hören. Ich gab sie Freunden - meinen Eltern allerdings so gut wie nie - und schrieb auch mit ihnen zusammen. Wir entwickelten schließlich eigene Charaktere und Konzepte, bekamen gesagt, dass wir in unseren jungen Jahren keine Ahnung von dem hatten, worüber wir schrieben, ließen uns aber nie entmutigen. Ich habe Psychologie studiert und eine Ausbildung zur Pferdewirtin gemacht, aber am Ende bin ich wieder am Anfang angekommen: Beim Schreiben.

 

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Romane?

Ich bin mit wundervollen Freunden gesegnet, die mich immer wieder für neue Dinge begeistern können und die fähig sind auch Banalitäten unfassbar witzig herüberzubringen. Ich reise gerne und liebe es Leute auf der ganzen Welt kennenzulernen. Meine Geschichten sind grundsätzlich komplett erfunden, nichts davon hat sich wirklich je so zugetragen, aber ich lasse mich ganz klar von meinem Umfeld inspirieren.

 

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?

Ich liebe die Geschichten von Nicholas Sparks (und das ganz sicher nicht nur, weil unsere Vornamen einander so ähnlich sind) und bewundere Nora Roberts für ihren Schreibstil. Jojo Moyes konzipiert ganz wunderbare Dialoge und Lori Nelson-Spielman hat mich mit ihrem Erstling ›Morgen kommt ein neuer Himmel‹ ein paar Mal zu Tränen gerührt.

 

Welche Bücher haben Sie kürzlich gelesen?

Nicholas Sparks’ - See me (auf Englisch) und ich lese mich mit Freuden gerade endlich durch Nora Roberts’ Jahreszeiten-Reihe.

 

Was ist Ihr Lebensmotto?

Ich halte es mit Noah Brooks’ Tattoo in ›An deiner Seite‹ : Omnia vincit amor. Liebe besiegt alles. Ich glaube an die Kraft, die wir daraus ziehen können geliebt zu werden und vor allem aus der mit ganzem Herzen zu lieben.

 

Was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben?

Ich verbringe viel Zeit mit meinem Hund und meinem Pferd. Außerdem zeichne ich sehr gerne, treffe Freunde und lese natürlich. Eine weitere Leidenschaft - die aber viel zu oft zu kurz kommt bei mir - ist das Musizieren.

 

Wer ist Ihre Lieblingsfigur in ›An deiner Seite‹ und warum?

Es wäre zu offensichtlich, wenn ich einen der Hauptcharaktere wählen würde, daher sage ich Jasper Davis. Jasper ist trotz seines Erfolgs wunderbar bodenständig und Noah ein fantastischer Freund. Wir alle brauchen einen Jasper im Leben. Mein persönlicher Jasper ist weiblich und hört auf den Namen Jasmin und nichts und niemand könnte sie mir je ersetzen.