Lass mich nie mehr los

Nicola J. West

Lass mich nie mehr los

Dramatischer Liebesroman

 

Seitenzahl der Printausgabe - 444

 

›Lass mich nie mehr los‹ - ein Roman über innige Freundschaft, tödliche Schicksalsschläge und Berge versetzende Liebe.

 

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Inhalt:

 

»Ich kann keinen einzigen Gedanken, kein Gefühl greifen. In mir ist eine - und das klingt bescheuert, aber sieh es mir nach, ich bin Country Musiker - so laute Leere, dass ich nichts und alles zugleich fühle.«

 

Neill Benett wird nie wieder Single sein! Er würde Brief und Siegel darauf geben und jeden in den Schwitzkasten nehmen, der daran zweifelt. Von einem Moment auf den anderen aber steht er wieder alleine da. Seine Welt gerät vollkommen aus den Angeln und als er dann auch noch seine Bandmitglieder verliert, droht er endgültig unterzugehen.

 

Maria Carmichael weiß, wie er sich fühlt, denn nach dem Verlust ihres Mannes stand sie am gleichen Punkt. Seit dem sind drei Jahre vergangen und Maria hat vieles verwunden. Sie verliebt sich in Neill, doch was so schön sein könnte, droht, sich in die gleiche Hölle zu verwandeln, die sie schon einmal durchgemacht hat.

 

 

Textauszug:

 

Ihr Blick war offen und es schien, sie ließ ihn ganz bewusst bis in ihre Seele blicken. Er konnte ihren Herzschlag unter seinen Fingern spüren und in diesem Moment begriff er Levis’ Worte. Maria. Er hatte von Maria gesprochen. Sie war in ihn verliebt und er war ein Holzkopf. Und er hatte gar nichts zu geben. Er wollte sie küssen, aber er wollte es nicht, weil er sie liebte. Ihm war kalt und er sehnte sich nach der Wärme, die sie stets ausstrahlte. Er verstand, warum er sie berührte, wusste plötzlich, was er gewollt hatte, und dann auch, dass er es nicht tun durfte. Langsam zog er die Hand zurück, und mit jedem Zentimeter, den er wich, flutete weiterer Schmerz ihre Augen, ließ sie in der Nacht beinahe schwarz wirken.

 

»Ich will dir nicht wehtun«, flüsterte er und sein Herz zerbrach doch mit ihrem. »Ich habe dich wahnsinnig gerne, Maria, aber ich kann dir gerade nichts geben.« Er stand auf, weil er ihre Nähe und ihren traurigen Blick nicht länger ertrug. »Ich habe doch nichts.«

 

»Ich weiß«, sagte sie und eine neue Schmerzwelle erfasste sein Herz. »Darum solltest du auch gar nichts von meinen Gefühlen wissen.«

 

Mit den Gläsern ging er in die Küchenzeile, stellte sie dort ab, hielt sich am Tresen fest. Ihm war übel und in seinem Kopf drehte sich alles. »Ich bin froh, dass ich es weiß«, hörte er sich selbst sagen, ohne dass er die Worte zuvor durchdacht hatte. Als er sich umwandte aber, war Maria ohnehin verschwunden.